Springe zum Inhalt

Blog

Haben Sie gewusst, dass das sakrale Trommeln eine der wichtigen Aufgaben und Fähigkeiten der Frauen in den Urkulturen war und dass es viele archaische Abbildungen von Göttinnen mit Trommel gibt? Und haben Sie gewusst, dass im 6. Jahrhundert die christliche Kirche das Tamburin verbot?

Ich auch nicht. Bin erst vor kurzem mit dem Buch „Frauen Trommeln“ von Layne Redmond in Kontakt gekommen. Es gibt viel Wissen, dass frau entdecken kann. Wir können quer denken, alte Muster hinterfragen, selbständig forschen und uns mit anderen Frauen verbinden. So können wir unsere kreative Kraft nähren und unseren ganz eigenen Weg gehen. Malen, Musik und Tanz, Rituale, Stille und Gebet, bewusster Kontakt mir der Natur sowie wahrhaftiger Austausch mit unseren Mitmenschen sind wichtige Kraft- und Freudequellen im Leben.

Hände nehmen wahr und reden von uns. Sie schaffen Verbindungen. Die Welt, die wir durch unsere Augen wahrnehmen, macht oft einen Umweg durch unseren Verstand. Die Welt, die wir durch unsere Hände wahrnehmen findet eine schnelle Verbindung zu unserem Herzen. Auf ähnlicher Weise können wir direkt mit unseren Händen aus dem Herzen kommunizieren. Im Malen und Gestalten lassen wir unsere Hände spüren, fühlen, ertasten, erahnen, suchen, flüstern, reden, singen, tanzen, schaffen, lieben. Die Verbindung ist stark, die Verbindung ist da: Wir sind alle Leben, wir sind alle Schöpfer.

"Spirituelle Entwicklung bedeutet immer einen Perspektivenwechsel." (Christina von Dreien)

"Einen Menschen lieben heisst, ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat." (Fjodor Michailowitsch Dostojewskij)

Es geht nicht darum besonders schön zu malen. Es geht nicht darum besonders schön zu sein. Es geht darum, mit Augen voller Liebe zu schauen. Dann wird sich uns die Schönheit der Welt von selber zeigen!
Ein liebendes Auge vergleicht nicht, urteilt nicht, hat einen klaren, wohlwollenden Blick. Es ist das Tor zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung. Es ist das Tor zum Grossen Geheimnis, das das Leben selbst ist.

Willkommen auf meiner Webseite. Ich freue mich sehr, auf diese neue Schöpfung. Ich freue mich auch auf die Möglichkeit, Gedanken, Gedichte und Bilder hier teilen zu können. Ich möchte etwa einmal im Monat einen Blogbeitrag publizieren und bin selber darauf gespannt, was für Themen jeweils da Form nehmen werden. Möge diese Seite ab und zu wie ein wärmender Lichtblick, ein inspirierender Duft oder eine stärkende Stimme auf dem Weg sein!

Heute möchte ich mit einem Dank an die Steine anfangen. Ich war am Rhein, um den Frühling zu geniessen. Da gibt es natürlich Steine in Hülle und Fülle 🙂

steine

sie liegen da und warten

die steine

geduldig demütig und stark
seit dem anfang der zeit

sie wissen es:

ich bin nichts und ich bin alles
ich bin klein und ich bin gross

ich liege da und warte

bis ich aufstehen darf
 bis mich jemand sieht
bis ich mich zeigen darf

so wie ich bin

nicht mehr und nicht weniger
 schau die schönen farben an
 schau die geheimnisvollen zeichen an

und wisse

du bist nie allein

denn du hast
tausend und tausend schwestern