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Verwirrung

"Du bist in einem Dschungel und du musst da alleine hindurch laufen. Kein Führer, kein Buch kann dir helfen. Dafür brauchst deine eigene Lebenskraft und Stärke."
(J. Krishnamurti, frei zitiert)

"Geh hinaus in den Wald, geh hinaus. Wenn du nicht hinaus in den Wald gehst, wird nie etwas passieren, und dein Leben wird nie beginnen." (C.P. Estés)

Alles wackelt, nichts ist sicher, was ist das? Was passiert? Was will ich? Wo bin ich?
«Verwirrung ist ein gutes Zeichen», sagte uns ganz am Anfang der Ausbildung eine Dozentin. Der Prozess kommt in Bewegung, wir mitten drin. Natürlich haben wir keine Übersicht, wir sind im Strom, haben das bekannte Ufer erst losgelassen und haben keine Orientierung. Verwirrung und Chaos im Bild sind natürliche Zustände, die sich weiterentwickeln werden, wenn wir nicht aufgeben. Manchmal ist es weiser in Ruhe zu warten, bis sich das Wasser beruhigt hat und wir eine bessere Sicht haben. Manchmal müssen wir weiter malen, weiter machen, dem Prozess Vertrauen, ohne zu wissen, was wirklich passiert und ob wir uns in eine gute Richtung bewegen. Gerne hätten wir jemanden, der uns an die Hand nimmt und den Weg zeigen würde. Doch diese Aufgabe gehört nur uns, denn jeder Weg ist einzigartig und jeder Zauberwald sieht anders aus. Unsere Begleitung kann uns nur Mut und Vertrauen schenken: «Gib nicht auf, es kommt gut. Vorher oder später, wirst du verstehen, was los war. Etwas Neues ist am entstehen, Altes muss gehen!»

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